IDEM - Informations- und Dokumentationsstelle Ethik in der Medizin
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21. November 2019, Berlin

"Stärkung gesundheitlicher Eigenverantwortung durch Nudging?" Abschlusstagung der BMG-Projektes: Förderung gesundheitlicher Eigenverantwortung: Möglichkeiten und Grenzen aus philosophisch-ethischer, rechtlicher und gesundheitsökonomischer Sicht

Ort: Langenbeck-Virchow Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin (Mitte)

Um Voranmeldung wird gebeten an: Nudging(at)med.uni-munechen.de 

Zunehmende gesellschaftliche Herausforderungen durch verhaltensassoziierte chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ II werfen die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen einer Förderung gesundheitlicher Eigenverantwortung im Gesundheitswesen und Public-Health Bereich auf. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte wissenschaftliche Verbundprojekt verfolgt die Zielsetzungen zu einer interdisziplinären Klärung des normativen Konzeptes der gesundheitlichen Eigenverantwortung beizutragen, das Potenzial und die Vertretbarkeit von sog.

Nudges und anderen Anreizen zur Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens zu untersuchen sowie exemplarisch anhand von Diabetes Typ II konkrete Empfehlungen für die ethisch begründete, rechtlich vertretbare und ökonomisch sinnvolle Maßnahmen zur Stärkung der Verhaltensprävention zu erarbeiten.

Die Ergebnisse wurden interdisziplinär von drei Arbeitsgruppen erarbeitet: Prof. Dr. Georg Marckmann (LMU München), Prof. Dr. Stefan Huster (Ruhr Universität Bochum) und Prof. Dr. Jonas Schreyögg (Universität Hamburg).

Auf der Abschlusstagung werden die zentralen Ergebnisse des Projektes präsentiert und mit hochrangigen Vertretern aus Medizin, Selbstverwaltung im Gesundheitswesen und Politik diskutiert.

Programm: https://www.egt.med.uni-muenchen.de/aktuelles/nachrichten/bmg-eigenverantwortung/bmg-eigenverantwortung.pdf 

Kontakt: PD. Dr. Dr. Oliver Rauprich, Nudging(at)med.uni-munechen.de