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15. November 2017, Trier

Fortbildungsveranstaltung: Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit: Ethische und rechtliche Bewertungen – Herausforderung für das Behandlungsteam und Angehörige

Ziele: Klärung und Diskussion folgender Fragen:

  • Ist der freiwillige Verzicht (FVNF) ein natürlicher Prozess oder ist es eine Form des Suizids?
  • Wer ist in diesem Prozess der Handelnde? Ist die Nähe des Todes ein Kriterium (und wenn ja, wie wird dieses Kriterium bestimmt)?
  • Ist Lebenssattheit (in hohem Alter) ein hinreichender Grund, um einen solchen Weg zu beginnen?
  • Ist Autonomie hier der entscheidende Lösungsansatz, wenn dem Patienten selbst nicht alle Informationen über seinen Zustand (oder über palliative Maßnahmen) zugänglich oder verständlich sind?
  • Welche Rechte und Pflichten haben Mitarbeitende und Angehörige? Welche Todesursache wird auf dem Totenschein vermerkt (Suizid?) Wie und was wird dokumentiert?
  • Was können Pflegende und Ärzte in der Phase des Nahrungs- und Flüssigkeitsverzichts
    begleitend tun?

Zielgruppe: Mitarbeitende in Altenhilfeeinrichtungen, Hospizen und Krankenhäusern und betroffene Angehörige

Referenten: Dr. Maria Blatt-Bodewig und Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann

Termin: 15.11.2017, 10:00-17:00 Uhr

Ort: Trier

Veranstalter: Marienhaus Stiftung / cusanus trägergesellschaft trier mbH / Ethik-Institut an der PTHV


Kosten: 120,00 Euro Kursgebühr, Arbeitsmaterialien und Verpflegung

Mehr Informationen: https://bildung.marienhaus.de/


gedruckt am  21.10.2017