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02.-04.11.2022 (Hannover)

Konferenz: Ethik der Partizipation in Gesundheitsforschung und Biopolitik

SYMPOSIUM

 

Zeit: 2.- 4. November 2022

Ort: Schloss Herrenhausen Hannover

Medizin und Gesundheitswissenschaften sind zunehmend mit der Forderung konfrontiert, Forschung partizipativ auszugestalten. Ziel ist unter anderem die Bedürfnisse von Patient*innen stärker zu berücksichtigen. In ähnlicher Weise gestaltet sich der Umgang mit hochpotenten Technologien. Die Regulierung solcher Innovationen erfolgt zunehmend unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Beteiligungsprozesse. So verbreitet die Bemühungen um Partizipation nunmehr sind, häufig bleibt unklar, wie sich Beteiligungsprozesse sinnvoll und ethisch angemessen ausgestalten lassen.

Das Symposium möchte daher die Frage nach einer Ethik der Partizipation stellen. Dabei wird der Schwerpunkt auf drei Anwendungsfelder gelegt:

  • der Partizipation in der Gesundheitsforschung,
  • der Beteiligung in der Regulierung von neuen Technologien: der Genomeditierung, sowie
  • der Künstlichen Intelligenz bzw. Robotik.

Neben Vorträgen von geladenen Expert*innen haben Teilnehmende die Möglichkeit, eigene Projekte und Fragestellungen einzubringen und zu diskutieren. Interessierte sind eingeladen, Workshops zu ethischen Fragestellungen der Partizipation zu gestalten oder eigene Partizipationsprojekte in einem World-Café zu diskutieren.

Das Symposium richtet sich explizit nicht nur an Wissenschaftler*innen, sondern auch an Patientenvertreter*innen, Vertreter*innen von Fördergebern und weitere Interessierte, die in Beteiligungsprozesse einbezogen werden sollen und/oder wollen. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 35 begrenzt. Eine Bewerbung ist daher notwendig. Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben.

Für erfolgreiche Bewerber*innen ist die Veranstaltung kostenfrei (Kosten für Unterbringung sowie Anreise werden übernommen). Es besteht die Möglichkeit der Kinderbetreuung sowie für Patientenvertreter*innen der Lohnausgleichzahlung.

Das Symposium „Ethik der Partizipation in Gesundheitsforschung und Biopolitik“ ist ein Projekt der Juniorprofessur für Medizinische Ethik mit Schwerpunkt auf Digitalisierung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg, Universität Potsdam unter der Projektleitung von Dr. Corinna Klingler und Prof. Dr. Robert Ranisch.

Das Symposium wird von der VolkswagenStiftung gefördert und ist Teil der Themenwoche „Wissenschaftsethik. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen“.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Bewerbung finden Sie hier: www.fgw-brandenburg.de/symposium-e-part-2022/